Währung
Die lokale Währung ist der Kyat. Die Beträge sind 1, 5, 10, 15, 20, 45, 50, 90, 100, 200, 500 und 1000. Die Umtauschkontrollen in Myanmar sind sehr streng. Sollten Sie allein reisen, vermeiden Sie Geldwechsel in oder direkt ausserhalb von Touristenhotels. Überprüfen Sie die Beträge auf Aktualität.

*Wichtig! Seit dem 20. August 2003 sind die einzig akzeptierten Währungen US Dollar in bar und der Kyat. Kreditkarten, Travellerschecks und andere ausländische Währungen werden nicht akzeptiert. Der FEC-Schalter am Flughafen wurde geschlossen und es besteht fur Individualreisende im Moment keine Umtauschpflicht. FEC werden nicht länger von Hotels und anderen Tourismusunternehmen akzeptiert.

Da uns bis jetzt keine öffentliche Erklärung der Regierung vorliegt, wird Indochina Services bis auf Widerruf EVT-Letter fur seine Kunden ausstellen.

Gesundheit
Vor Abreise sollte der Arzt bezüglich Impfungen oder einer Malaria-Prophylaxe konsultiert werden. Die medizinische Versorgung beschränkt sich auf die Grundversorgung. Fur ernsthafte Erkrankungen sollten Krankenhäuser in Singapur, Thailand oder Malaysia aufgesucht werden.

Impfungen
Für den Besuch Myanmars sind offiziell keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen Hepatitis, Polio, Tetanus und Typhus.

Malaria
Die Krankheit wird von der Anopheles Mücke übertragen. Die Vermeidung eines Stichs stellt den besten Schutz dar. Besondere Vorsicht ist nach Sonnenuntergang geboten, da Mosquitos nachtaktiv sind.

Als Schutz dienen Mosquitonetze, Insektenschutzmittel (es empfiehlt sich die Mitnahme der Mittel aus der Heimat, da sie im Reiseland oft schwer erhältlich sind) und Räucherspiralen. Parfüm und parfümierte Seife sollte nicht verwendet werden, da die Mücken vom Geruch angelockt werden.

Wird eine Prophylaxe empfohlen, muss damit vor Reiseantritt begonnen und diese nach der Rückkehr für einige Zeit fortgesetzt werden. Es sei darauf hingewiesen, dass einige Malariamedikamente Nebenwirkungen verursachen und nur auf ärztlichen Rat hin eingenommen werden sollten. Das größte Infektionsrisiko besteht zwischen Mai und Dezember unter einer Höhe von 1000 Meter

Dengue-Fieber
Wird auch von Mosquitos übertragen und oft mit Malaria verwechselt. Die Krankheit ist nicht tödlich und hat keinen chronischen Verlauf. Außer der Vermeidung eines Stichs, gibt es keine Schutzmöglichkeiten gegen Dengue-Fieber. Lediglich Symptome wie starke Gelenkschmerzen, hohes Fieber und extreme Kopfschmerzen können behandelt werden. Normalerweise hält das Fieber für drei Tage an und verschwindet, um dann erneut anzusteigen. Die Inkubationszeit kann mehrere Wochen betragen.

Lebensmittel & Wasser
In manchen Regionen Myanmars sind die Hygienestandards sehr niedrig. Die Möglichkeit einer Infektion mit Amöbenruhr kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Früchte sollten eigenhändig geschält und rohes Gemüse vermieden werden. Wasser ist nur in abgekochtem Zustand bedenkenlos zu genießen und sollte mindestens 15 Minuten gekocht worden sein.Dehydration kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen, daher empfiehlt sich eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Einnahme von Dehydrationsmitteln.

Vermeiden Sie Wasser, das nicht abgekocht oder sterilisiert wurde. Trinken Sie nur abgefülltes und ungeöffnetes Wasser bzw. Softdrinks.

Sicherheit
Informationen über die aktuelle Sicherheitslage erhalten Sie beim Deutschen Auswärtigen Amt, Tel.: +49 (0) 228 173678 oder im Internet unter www.auswaertiges-amt.de

Kommunikation

Telefon. Auslandsgespräche sind in den größeren Städten möglich. Die Landesvorwahl für Myanmar ist +95, die Vorwahl fur Yangon (0) 1 und für Bagan (0) 65. Innerhalb Myanmars können nur größere Stadte direkt angewählt werden, ansonsten gehen die Telefonate über die Vermittlung.

Mobil Telefone. Myanmar Post und Kommunikation betreibt ein GSM900 Netzwerk. Die Gebühren sind jedoch extrem hoch und die Abdeckung ist begrenzt. Ausländische Mobiltelefone können problemlos eingeführt werden, funktionieren jedoch nicht. "Roaming" ist nach wie vor nicht möglich.

Fax. Faxe können von der Zentralen Telegraphenstelle in Yangon oder von der Post und Telekommunikationsstelle sowie von größeren Hotels gesendet werden.

Post. Post nach Europa braucht ungefähr eine Woche.

Zeitverschiebung
Der Zeitunterschied Deutschland-Myanmar beträgt MEZ + 5,5 Stunden und während der europäischen Sommerzeit + 4,5 Stunden.

Elektrizität
Spannung: 220/230V, 50 Hz. Stromversorgung ist jedoch unregelmäßig, besonders außerhalb der Großstädte.

 

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